Medizininformatik Schweiz 2018-01-26T20:00:23+00:00

Schweizer Health IT

Medizininformatik Schweiz

Das Schweizer Gesundheitswesen ist – gemäss dem Bundesamt für Statistik 2014 – mit 71.3 Mrd. CHF (11.1% des BIP) eines der teuersten der Welt. Der Kostendruck seitens Bund und Kantonen auf die Leistungserbringer wird laufend erhöht. Um die Kostenexplosion in den Griff zu kriegen muss die Effizienz innerhalb der einzelnen Institutionen erhöht werden. Die schweizerische Medizininformatik soll dazu einen erheblichen Beitrag leisten. Durch bessere IT Unterstützung für die Leistungserbringer sollen die Prozesse weiter optimiert werden. Dies wurde vom Bundesrat schon früh erkannt:

Der Bundesrat ist der Auffassung, dass moderne Informations- und Kommunikationstechnologien und namentlich das computerbasierte Patientendossier grundsätzlich das Potenzial besitzen, die Qualität des Informationsmanagements im Gesundheitswesen nachhaltig zu verbessern. Diese Technologien werden nur erfolgreich eingesetzt werden können, wenn in der Organisation der Versorgungsprozesse die erforderlichen, voraussichtlich tiefgreifenden Veränderungen vorgenommen werden. Wichtig ist daher, dass computerbasierte Patientendossiers auf der Basis eines gründlichen Verständnisses der tatsächlichen Abläufe im Gesundheitswesen entwickelt werden. Eine Optimierung der heutigen Abläufe wäre hierzu notwendig.

Der Bundesrat erwartet, dass dank des verbreiteten Einsatzes von Computertechnologie im Gesundheitswesen Effizienzsteigerungen möglich werden.

Bundesrat, 31.05.2000

Weiter fordert er:

Aus den geltenden gesetzlichen Bestimmungen lässt sich ableiten, dass der Umgang mit Personendaten und die zu diesem Zwecke eingesetzten Instrumente hohen Qualitätsanforderungen genügen müssen. Der Schutz der Persönlichkeit muss im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt sichergestellt sein. Es muss im eigenen Interesse aller mit der Verarbeitung von Informationen befassten Organisationen und Institutionen des Gesundheitswesens sein, kontinuierlich daran zu arbeiten, dass über die gesetzlichen Minimalanforderungen hinaus eine bestmögliche Qualität des Informationsmanagements erreicht werden kann.

Bundesrat, 31.05.2000

In der Folge wurden wichtige gesetzliche Grundlage für die Umsetzung des elektronischen Patientendossiers geschafft.

Im Folgenden ein kurzer Auszug der wichtigsten Kennzahlen aus dem „Gesundheits- Panorama“ des Bundesamtes für Statistik, erschienen im März 2017  (Zahlen von 2015).

(Quelle: Bundesamt für Statistik BfS)

Spitäler

0
Anzahl
0
Stationäre Betten
0
Stationäre Fälle
0
Vollzeitstellen
CHF 0
Kosten

Sozial- medizinische Institutionen

0
Anzahl
0
Plätze
0
Betreuungstage
0
Vollzeitstellen
CHF 0
Kosten

Pflege zu Hause

0
Spitex Organisationen
0
Klienten
0
Betreuungsstunden
0
Vollzeitstellen
CHF 0
Kosten

E-Health Stammgemeinschaften

Aktuell sind einige Stammgemeinschaften im Aufbau. Dies haben wir in der folgenden Grafik schematisch dargestellt (Stand Ende 2017):